Kurzkritik: In meinem Himmel
- on 03.08.10
- Filmkritik, Kurzkritik
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Moin Welt!
War gestern recht spontan im Kino und hab mir “In meinem Himmel” angeguckt. Der Film handelt von der 14 jährigen Susie Salmon die vergewaltigt und ermordet wird. Sie befindet sich dann in einer Art Zwischenwelt aus der sie das Geschehen auf der Welt noch beeinflussen kann.
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Inhalt
Nach der Schule wird Susie von ihrem George Harvey beobachtet und in einen von ihm ausgehobenen Erdbunker, den er als Spielhöhle für die Kinder präsentiert, gelockt. Man sieht wie Susie fliehen will, er sie aber festhält. Schließlich kann sie sich los reißen und rennt gehetzt nach Hause wo sie die Stimmen ihrer Familie hört, allerdings nur Harvey im Badezimmer, welches total mit Blut und Dreck verschmiert ist, findet. Ihr wird klar dass sie tod ist.
Nächste Szene ist dann die Vorstellung einer surealen Zwischenwelt. Dort trifft Susie ein ebenfalls von Harvey umgebrachtes Mädchen Holly, das Susie alles erklärt.
Derweil findet die Polizei den eingestürzten Erdbunker mit viel Blut und der Mütze von Susie. Die Suche nach dem Mörder führt zu keinen Ergebnissen.
Susies Vater Jack versucht dann auf eigene Faust zu ermitteln und kommt irgendwann auch zusammen mit ihrer Schwester Lindsey zu dem Schluss dass Harvey der Täter sei. Die Mutter Abigail hält die hartnäckige Suche nach der Wahrheit nicht aus und flieht auf eine Obstplantage.
Als Jack hinter Harvey her ist, wird er von einem jungem Paar, das sich von ihm bedroht fühlt, krankenhausreif geschlagen. Holly Golightly erklärt unter dessen Susie, dass sie los lassen muss von ihrer Familie um Ruhe zu finden und in den Himmel einziehen zu können, jedoch bringt Susie das nicht fertig, sie will ihren Mörder erst bestraft wissen.
Da Harvey wieder diese Leere in sich spürt, die er immer mit Morden und Vergewaltigungen ausfüllt, beschließt er sich an Lindsey zu vergehen.
Allerdings bricht Lindsey wegen ihres Verdachtes bei Harvey ein und durchsucht sein Haus nach Spuren ihrer Schwester. Im Schlafzimmer findet sie ein Notizbuch wo Einzelheiten zum Mord an Susie stehen. Er kommt wieder nach Hause, hört Geräusche im Schlafzimmer und sieht Lindsey grad noch durch den Garten fliehen mit dem Notzibuch. Ihm wird klar, dass er schnell die Leiche von Susie (die noch in einem transportablen Tresor im Keller ist) los werden muss. Nachdem er den Tresor in eine illegale Abfallgrube entsorgt hat, versucht er sich auf einem Parkplatz einem Mädchen anzunähern, das ihn jedoch abweißt. Ein Eiszapfen fällt von einem Baum und trifft ihn am Kopf, er verliert das Gleichgewicht, stürzt eine Böschung hinunter und ist tod.
Susie lässt die Welt los und zieht mit den anderen Ermordeten in den Himmel ein.
Fazit
Im Prinzip gibt es nach dem Trailer und der Beschreibung nicht mehr viel spannendes zu entdecken. Der Film ist langatmig, überraschungsarm und teilweise schlecht gespielt. Die Grundidee hört sich leider wesentlich besser an, als der Film nachher ist.
Deshalb nicht empfehlenswert.
lg
Basti aka Battscho
Zum Schluss ein kleines Filmzitat:
“Als ich reinkam, ging grad ein Cop raus.” “Wieso glauben Sie, er ist ein Cop?” “Schlimmer Haarschnitt, Klamotten ohne Stil und dann diese ‘Ich bin gern ein Arschloch’-Aura.” – Departed: Unter Feinden


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